TATTOO-FRAUEN | MYANMAR

GESTOHLENE SCHÖNHEIT Im Westen Myanmars lebt der Volksstamm Chin, dessen Frauen viele Jahrzehnte eine einzigartige Tradition pflegten: die Gesichtstätowierung. Ein Schönheitssymbol oder der Schutz vor bösen Geistern? Es ranken sich viele verschiedene Gesc…

GESTOHLENE SCHÖNHEIT

Im Westen Myanmars lebt der Volksstamm Chin, dessen Frauen viele Jahrzehnte eine einzigartige Tradition pflegten: die Gesichtstätowierung. Ein Schönheitssymbol oder der Schutz vor bösen Geistern? Es ranken sich viele verschiedene Geschichten um die Tradition der Gesichtstätowierungen im Chin State. Fragt man die Frauen, erzählen sie oft von einem ehemaligen birmanischen Herrscher, der die hübschesten Mädchen des Landes entführen ließ und für sich beanspruchte. Um dieses Kidnapping aus den Dörfern zu verhindern, hätte wohl jede Mutter ihrer Tochter das Gesicht mit schwarzer Tinte verunstaltet, denn so entstellte Mädchen wollte der König nicht am Hofe haben.

Seit den 1960-Jahren hat die Regierung dieses Ritual verboten, daher wird zwangsläufig diese Praktik aussterben. Viele Teile des Chin States wurden 2013 von der Tourismusbehörde für Besucher zugänglich gemacht hat. Seitdem kommen hauptsächlich Kultur interessierte Touristen, die während einer geführten Trekkingtour ethnische Dörfer der Chin rund um Mindat, Kampetlet und Matupi besuchen.

Reportage mit 55 Fotos

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